Unser Club im Norden unterwegs

Ausfahrt 02.06.2017-18.06.2017

Von Ingrid Rübenkönig

Wir trafen uns am 02.06.2017 auf dem Lahncamping in Limburg an der Lahn mit 6 Einheiten (2 Wohnwagen, 4 Wohnmobile).

Limburg

Einige waren schon am 01.06.2017 angereist und hatten daher am 02.06.2017 Gelegenheit die schöne Bischofsstadt Limburg zu besichtigen. Dabei fiel zuerst neben dem imposanten Dom das schwarze Bauwerk des verschwenderischen ehemaligen Bischofs auf. Die wunderbare Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern und Gassen hat uns alle fasziniert und jeder fand etwas zum Staunen.

Tecklenburg und Naturagard

Nachdem wir am 02.06.2017 alle vollzählig waren, ging es am 03.06.2017 im lockeren Konvoy in Richtung Tecklenburg-Leeden. Dort waren von unserem ersten Vorsitzenden Plätze auf dem Campingplatz Regenbogen reserviert. Beim Aufbau ging jeder dem anderen zur Hand, denn wegen dem bevorstehenden Pfingstwochenende sollte noch der Einkauf erledigt werden. Schließlich sollte mit einem gemütlichen Beisammensein unsere neue Errungenschaft – der Gemeinschaftspavillon „Trinkhalle“ – eingeweiht werden.

Am folgenden Tag besuchten wir den NaturaGart. Dieser Park ist auf jeden Fall eine Reise wert. Dort ist Gartenbaukunst in Vollendung zu begutachten. An jeder Ecke gibt es eine besondere Pflanze. Ganz besonders fasziniert waren wir vom Aquarium. Die Angler unter uns konnten sich an den Stören nicht satt sehen.

Beim abschließenden gemeinsamen Grillen gab jeder seine eigenen Erlebnisse zum Besten. Dabei überraschte uns der jüngste Teilnehmer dieser Fahrt, Matthias mit seinen tollen Fotografien der wunderbaren Blumen und Fischen, und so war es ein ganz besonderer Tag für alle.

Den Pfingstmontag nutzten wir zum Ausruhen, genossen den Campingplatz und die herrliche Sonne.

Norddeich und Neuharlingersiel

Am 06.06.2017 ging es dann weiter nach Norddeich. Das Nordsee Camp in Norddeich empfing uns zunächst noch mit anständigem Wetter. Leider lagen die Stellplätze sehr weit auseinander, sodass wir uns erst einmal orientieren mussten. Unseren Gemeinschaftspavillon konnten wir daher nicht nutzen. Wir verabredeten uns für den nächsten Tag zur Besichtigung der Seehundaufzuchtstation und des Waloseums. Wenn junge Seehunde von ihren Müttern erlassen werden, nennt man sie „Heuler“. Die Jungtiere werden hier aufgezogen, bis sie eigenständig in die Natur entlassen werden können. Das Waloseum befasst sich mit der Thematik von Walen, besonders Pottwalen. Dank Bernd und Wolfgang, die uns trockenen Fußes dahin chauffierten, war das kein Problem, denn Petrus meinte es nicht so gut mit uns und brachte Sturm und Regen. Etwas Besonderes waren auch die frischen Krabben, die wir uns schmecken ließen.

Der nächste Tag stand zur freien Verfügung, und jeder konnte die Stadt zu Fuß oder mit dem „Nordsee Express“, dem Bähnle, noch näher kennen lernen. Abends trafen wir uns dann bei Kellers, um unsere Erlebnisse und die weiteren Pläne bei einem oder mehreren Bierchen auszutauschen. An unserem letzten Tag fuhren wir nach Neuharlingersiel. Zuerst schien noch die Sonne, aber bald setzte nach einem Gewitter auch hier Regen ein. Dieses Städtchen ist eine Seefahrerstadt und hat sehr schöne Fachwerkhäuser zu bieten. Es wurde Kibbeling und Ostfriesentee genossen. Auf dem Campingplatz angekommen, mussten wir uns erst einmal „trockenlegen“. Danach bewirtete unser Hermann uns vorzüglich mit selbst gemachter Paella.

 

Am nächsten Tag herrschte Aufbruchstimmung: Zum einen musste uns Florian verlassen, da er leider mit dem Zug nach Hause fahren musste – die Arbeit hat gerufen. Zum anderen verließen wir Deutschland und machten uns auf den Weg nach Harlingen in den Niederlanden.

Harlingen

Auf diesem Campingplatz hatten wir eine große Wiese zur Verfügung und konnten so unseren Pavillon wieder aufstellen. Wir verabredeten uns zum gemeinsamen Frühstück. Endlich hatte Petrus ein Einsehen und die Sonne brachte den ersten Sonnenbrand. Vom Campingplatz war es nicht weit in die Stadt, die uns mit ihrem niederländischen Flair verzauberte. Leider waren wir hier nur zwei Nächte, aber wir freuten uns auf Amsterdam.

Amsterdam

Doch zuerst führte uns der Weg nach Hoorn. Hier zeigte sich die niederländische Baukunst von ihrer schönsten Seite. Kleine Häuser reihten sich in engen Straßen aneinander, jedes Haus mit einem anderen Giebel und sonstigen Verzierungen. Nach einem Mittagessen, bei dem unser Anton noch eine Katze von einem Baum befreite, fuhren wir nach Amsterdam.

Unser Campingplatz lag außerhalb der großen Stadt, aber die Metrostation war nur ca. 300 Meter entfernt. Die Innenstadt war so auch von unserem gehbehinderten Mitfahrer gut zu erreichen.

Hier erkundeten wir die Metropole zuerst mit einer Grachtenfahrt und erfuhren schon viel über die Sehenswürdigkeiten dieser faszinierenden Stadt. Danach konnte jeder auf eigene Faust die Stadt erkunden, die sehr viel zu bieten hat. Alle Eindrücke hier zu erfassen würde den Rahmen sprengen, aber Amsterdam ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Zu erwähnen bleibt noch unsere „Lilly“, die geduldig an der Seite von Herrchen und Frauchen, aber auch von uns allen mitfuhr und in der Tram sogar eine Niederländerin dazu animierte, sie zu fotografieren, wie sie beim Rollstuhl ihres Frauchens lag.

Nachdem wir die verschiedenen Eindrücke von Museen, Markt, Trubel in den Straßen und Plätzen und Begegnungen mit Niederländern ausgetauscht hatten, mussten wir leider die Hauptstadt der Niederlande wieder verlassen.

Vulkaneifel

Wir fuhren in die Vulkaneifel auf den Camping auf dem Vulkan. Hier standen wir auf einer Wiese alle beieinander. Der Chef des Campingplatzes erklärte sich gegen eine Gebühr bereit, eine Führung durch das Pulvermaar mit uns zu unternehmen. Hierbei erfuhren wir etwas über Maare und Gesteine. Maare sind Vulkantrichter, von denen ein Teil mit Wasser gefüllt und somit wunderschöne Seen sind. Und wir waren hier am Pulvermaar, einem der Seen. Dieses Naturerlebnis war für uns nach den Städtebesichtigungen ein besonderes Erlebnis.

Mit einem gemeinsamen Grillfest klang unsere Fahrt aus. Zum Abschluss wurden wir noch von einer Gruppe junger Erwachsener mit zwei Ständchen erfreut, die wir zuvor mit Salaten verwöhnt hatten.

Am anderen Tag mussten wir uns leider trennen, da die Berufstätigen direkt nach Hause fuhren.

Unser besonderer Dank gilt Hermann und Ingeburg Bachmann für die vorzügliche Organisation und Ausarbeitung dieser einzigartigen Rundreise.

 

 

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